Ruf an oder schreibe, wenn Du Probleme daheim, in der Schule,

bei der Arbeit oder mit Kolleg/Innen hast, wenn Du mit Liebe

oder Sexualität nicht klarkommst, oder wenn Du ein anderes

persönliches Thema besprechen möchtest. Ich nehme mir Zeit

für Dich. Mehr über die Fachstelle und das Angebot für

Eltern und Bezugspersonen.

 

„Während den Beratungen erzähle ich meist, und manchmal zeigen Sie mir Dinge auf, die ich probieren könnte, oder ich denke, dass ich das einmal probieren sollte. Solche „Tipps“ könnten noch mehr auftauchen. Die Gespräche geben mir vor allem Mut und Kraft, neu anzupacken und weiterzumachen. Nebenbei sind die Gespräche auch eine Sicherheit, ein Halt, falls ich in einer Situation stecken würde, die nicht einfach zu meistern ist. Zudem glaube ich, dass ich durch die Gespräche besser gelernt habe, wie mit Problemen umzugehen ist.“
Gabriella V., 17 Jahre, schwierige familiäre Verhältnissen

„Als ich Frau Steiner kennenlernte, hatte ich ein grosses Problem: ich war spielsüchtig, hatte Geld unterschlagen und gerade eine Vorstrafe eingefahren, und war deshalb bei meinen Eltern ziemlich „untendurch“. Frau Steiner zeigte mir nun den Weg aus der Sucht. Anfangs trafen wir uns häufig (ich war damit einverstanden, dass auch meine Eltern, meine Familie mit einbezogen wurde), besprachen mein Problem und versuchten die Ursachen aufzudecken. Dabei stellte ich fest, dass Frau Steiner einfühlsam und verständnisvoll ist. Ich fasste schnell Vertrauen zu ihr, profitierte von ihrer Erfahrung.“
Martin S., 19 Jahre

„Die Adresse bekam ich von meiner Gotte, die durch eigene Erfahrung wusste, dass die reformierte Kirche eine Jugendberatung anbietet. Zuerst war ich skeptisch, vor allem, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde. War es überhaupt nötig, in eine Therapie zu gehen? Wollte ich mich wirklich öffnen und mit jemandem reden? Doch schon nach einigen Gesprächsstunden merkte ich, dass es mich weiter bringt, und dies festigte auch meinen Willen. Das Vertrauen verstärkte sich schnell. Ich sah Frau Steiner als sehr angenehme, nützliche Kontaktperson. Ich freute mich zunehmend auf die guten Gespräche – mit manchmal leichten, gut platzierten Provokationen ihrerseits. Dies war notwendig, damit ich mich mit gewissen Themen überhaupt auseinandersetze und Einsicht gewinne. Wer bin ich und was will ich? Ich lernte mich wieder besser kennen, und finde zu mir selbst. Ich lerne zu akzeptieren, dass vieles im Leben so sein und ablaufen muss, und kann mich immer mehr mit dem Alltag konfrontieren und mich behaupten. Mit Hilfe der Gespräche meistere ich nicht nur zunehmend meine Krankheit besser, sondern das ganze Leben mit dem Erwachsenwerden!“
Nadine K., 23 Jahre, problematisches Essverhalten